Die große Liebe im Internet
Man lernt sich in einem sozialen Netzwerk oder auf einer Partnerbörse kennen. Die Person ist aufmerksam, schreibt jeden Tag, spricht bald von Liebe. Ein Treffen klappt aber nie: Sie arbeitet angeblich im Ausland, auf einer Bohrinsel, als Ärztin in einem Krisengebiet. Nach Wochen kommt eine Notlage, und dann die Bitte um Geld. Polizei und Verbraucherzentralen nennen das Love Scamming oder Liebesbetrug.
- Sehr schnelle Liebesbekundungen, oft schon nach wenigen Tagen.
- Treffen und Videoanrufe werden immer wieder verschoben.
- Eine plötzliche Notlage: Krankenhaus, Zoll, gestohlene Papiere, ein Flugticket.
- Bitte um Geld, Gutscheinkarten oder um Kopien von Ausweis und Kontodaten.
- Die Bitte, niemandem von der Beziehung zu erzählen.
Bestehen Sie auf einem Videoanruf. Und lassen Sie jemanden aus der Familie das Profilfoto mit einer Bildersuche im Internet prüfen. Oft stammt es von einer ganz anderen Person.
Ihr Internet-Bekannter, den Sie noch nie gesehen haben, braucht dringend 2.000 Euro für eine Operation. Was ist richtig?
Wer Sie noch nie getroffen hat und um Geld bittet, meint es nicht ehrlich.